Anziehend ist,
was wir nicht sind

Richtig?

Von zwei Kräften getrieben

Wir Menschen werden immer von zwei grundlegenden Kräften angetrieben: dem genetischen Imperativ (oder Diktat der Gene) und dem Ausdruck unserer Einzigartigkeit.

Der genetische Imperativ führt dazu, dass wir ständig von dem angezogen werden, was wir nicht sind, was anders ist als wir. Das hat für unsere Spezies insgesamt seine Richtigkeit, weil es deren Überleben sichert – so wissen wir zum Beispiel, dass das Genmaterial unseres Partners sich möglichst stark von unserem eigenen unterscheiden sollte, damit wir gesunde Kinder in die Welt setzen können. 

Auch in der Beziehung zu uns selbst sind wir tendenziell stärker auf das fokussiert, was wir nicht sind, anstatt uns dem Ausleben dessen, was wir tatsächlich sind, zu widmen – ein Automatismus, der sich jenseits unseres Bewusstseins abspielt. Durch das Human Design können wir genau erkennen, was wir nicht sind, wenn wir uns jene Bereiche ansehen, die in unserer Körpergrafik nicht definiert sind.

Gleichzeitig verspüren wir alle den Drang, unserem wahren Wesen Ausdruck zu verleihen und werden durch den tiefen Wunsch geleitet, unsere Einzigartigkeit und unsere wahrhafte Berufung, unser wahres Selbst auszuleben – dieses entspricht den definierten Bereichen in unserer persönlichen Körpergrafik.